16. März 2011

Erster Tag in Kenia...

Eine halbe Stunde zu früh in Mombasa gelandet, das Gefühl, von der Hitze fast erschlagen zu werden, wenn man aus dem Flugzeug steigt und gleichzeitig zu wissen, dass man in einem andern Land, einem anderen Kontinent, einer anderen Kultur angekommen ist, ist bei jeder Fernreise immer wieder ein tolles Gefühl. Kaum Leute am Flughafen, es war erst kurz nach vier Uhr morgens, problemlos durch die Visastelle und auch durch den Zoll, die nette Zollbeamtin wollte nicht mal einen klitzekleinen Blick in unsere Taschen werfen. War mir auch recht so! Das einzige, was mich dann immer ärgert, ist, dass ich mir zuviele Sorgen gemacht habe, wie ich durch den Zoll komme, mit sovielen Sachen, die nicht für mich sind. Nichtsdestotrotz war ich natürlich froh, dass es so gut gelaufen ist, dafür standen wir dann schon irgendwann um halb fünf draussen vor dem Flughafengebäude. Wir machten uns auf ein langes Warten gefasst, da Margit erst losfahren wollte, wenns hell wird. Erstaunt waren wir, als wir ihren Jeep bereits sahen, als es noch Nacht war. Sie musste also doch bei Dunkelheit gefahren sein, weil sie uns nicht so lange warten lassen wollte. Herzlichen Dank, Margit!

Wir fuhren zum Geschäft von Bernard, er betreibt einen grossen Souvenirshop. Bernard und Japheth erwarteten uns bereits und wir warteten danach auf Killian. Erste Dinge wurden bereits besprochen und am Mittwoch gibts ein offizielles Treffen des Vereins, danach geht’s ins Waisenhaus, da wollen wir das erste Mal gemeinsam hingehen. Margit brachte Killian und mich zu seiner Wohnung, so brauchten wir die schweren Taschen nicht nochmals umzuladen. Killian wohnt in Voi, einer grösseren Stadt und Dreh- und Angelpunkt zwischen Mombasa und Nairobi sowie Ausgangspunkt vieler Safaris. Er wohnt mit seiner Familie in einer Wohnung mit 3 Schlafzimmern, Wohnzimmer, Küche und Bad im ersten Stock eines Hauses – eine Wohnung, wie es sie auch bei uns in der Schweiz gibt. Ich werde mich hier sicher wohlfühlen.

Grüessli

Sonja

Kommentare:

  1. Nein Nein, ich bin überhaupt nicht neidisch. Nööö
    Bin viel lieber hier zu Hause am arbeiten. Achja, und Schnee solls ja auch wieder geben.
    Pha, was soll ich da in Afrika an der Wärme. ;-)

    Weiterhin, viel Spass
    Gruess
    Meke

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  2. Erster Reisebericht „on the road“ klasse ... die Zeit wird super werden. Essen technisch passt ja auch alles. Freuen uns auf viele viele Bericht und viele liebe Grüsse an Lisa.
    Grüsse Dani

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  3. Es wird sicher wunderbar!!! Genieße jede Minute :-)

    In Gedanken bin ich dabei! Vergiß bitte Makau nicht, lieb von uns zu grüßen. Wir denken soo oft an ihn!

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  4. Hi du - lesen sich gut, deine Elebnisse und Eindrücke des ersten Tages. Die Leute scheinen gut auf euch vorbereitet zu sein. Bin gespannt auf dein «Tageshandwerk».
    LG, Röbi

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Asante sana für Euren netten Kommentare.

Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, werden das Antlitz dieser Welt verändern.