12. Januar 2011

3. Ugali-Projekt (3. Teil)

Da ich ja am Anfang davon sprach, dass die Lebensmittelpakete an 3 verschiedenen Orten verteilt wurden, möchte ich euch nun noch die 3. Station mit einigen Bildern dokumentieren.

Ein drittes Mal wurde ein Tuk-Tuk mit Maismehl, Bohnen und Öl beladen und diesmal waren die Schwestern vom  St. Joseph das Ziel.

der Rest der Lebensmittel 

wird in ein Tuk-Tuk verladen

Ziel sind die Schwestern vom St. Joseph

Die Schwestern waren sehr dankbar für die Spende und begeistert über die Hilfsbereitschaft.
Verteilt wurden die Lebensmittel an Menschen aus der Umgebung, die bei den Schwestern um Hilfe bitten. Arme und mittellose Familien aus der Gegend, alte und kranke Menschen konnten so versorgt werden.
Unser Dank gilt auch den Schwestern für ihre Mithilfe und Unterstützung.



eine Familie aus dem Dorf

Somit ist unser 3. Ugali-Projekt realisiert worden und alle Lebensmittel wurden an bedürftige Menschen verteilt.
Ich danke allen Beteiligten, allen Spendern und Helfern, die es ermöglicht haben, dass wir auch dieses Projekt in die Tat umsetzen konnten.


Asante sana...




10. Januar 2011

3. Ugali-Projekt (2. Teil)

Wie ich bereits schrieb, konnten bei unserem 3. Projekt mehrere Gemeinden bei der Verteilung der Lebensmittel berücksichtigt werden.
Persönlich war ich nur in der Gemeinde Ikanga dabei. Das hat mehrere Gründe. Zum einen habe ich eine kleine Tochter (zum damaligen Zeitpunkt 4 Jahre), für die solche Ereignisse und Erlebnisse nicht immer einfach zu verarbeiten sind und ich sie nicht ständig diesem emotionalen Stress aussetzen mag und zum anderen geht es mir nicht darum, immer und stets präsent zu sein.

Unsere Mitarbeiter in Kenya haben die anderen Lebensmittel verteilt und mir Fotos zugeschickt.

Mit einer zweiten Ladung sind unsere Mitarbeiter in die Gemeinde Kaloleni gefahren.


Bohnen in Portionen verpackt
das Tuk-Tuk wird beladen
In Kaloleni werden unsere Mitarbeiter erwartet. Unter einer Schatten spendenden Akazie sind vor allem Frauen und Mütter versammelt.



...aber auch alte und kranke Männer fanden den Weg zu uns.



NAch den üblichen Zeremonien, wie Gesang und Gebet wurden die Lebensmittel verteilt. Jeder Anwesende bekam Öl, Bohnen und Maismehl.


Bernard und Killian verteilen die Lebensmittel



Zum Abschluss und zum Zeichen tiefster Dankbarkeit wurde gemeinsam gebetet.



Es gibt nichts Gutes, ausser: man tut es ...
(Erich Kästner)

Asante Sana allen Helfern

4. Januar 2011

3. Ugali-Projekt im März 2010


Es war wieder soweit.
Seit November 09 haben wir für unser 3. Ugali-Projekt Spendengelder gesammelt. Vielen haben gespendet, weil sie unsere Ugali-Projekte bereits kennen, andere haben gespendet, weil sie von den Projekten überzeugt sind.
Wir haben ein unglaubliche Summe zusammen bekommen und konnten das Projekt mit insgesamt 740 Euro realisieren.
Der organisatorische Teil besteht jeweils darin, die Lebensmittel und den Transport zu ordern und die Bedürftigen in den Gemeinden auszuwählen.
Die Besonderheit unseren 3. Projektes bestand darin, dass Bedürftige aus 3 verschiedenen Gemeinden auserwählt wurden. Unsere Hilfsaktion erreichte so 300 Familien, alte und kranke Menschen.


Ugali, Bohnen und Öl wurden gekauft
Bohnen werden in kleinere Säcke verpackt

Ein erster Teil wird via Tuk-Tuk nach Ikanga gebracht. Dort erwateten uns bereits die Dorfbewohner und der Dorfälteste. Wir wurden mit typischem Tanz und Gesang begrüsst.

Diesmal lösten schon allein die Wiedersehensfreude Glückstränen aus.

unter einem grossen, Schatten spendenden Baum wurden wir erwartet


Es wurden Lieder gesungen, gemeinsam gebetet und getanzt. Die Emotionen kochten über, die Frauen und Männer waren gleichermassen begeistert und dankbar, fassungslos und voller Hoffnung zugleich.




Dann kam es zur Verteilung der Lebensmittel und in vielen Gesichtern sah man Tränen der Dankbarkeit. Beim Verteilen erlebe ich immer wieder, wie mir meine Hände fest umklammert werden und ich den dankbaren Druck der Menschen spüre. Ein unglaubliches Gefühl.



 


Nachdem alle Lebensmittel verteilt waren gab es im Anschluss grosse Emotionen, welche ich ohne grosse Worte mit Bildern dokumentieren möchte,
denn wie heisst es so schön?

Bilder sagen mehr wie 1000 Worte...






Der Abschied viel schwer und so gab es zum Abschluss einen gemeinsamen Tanz. 
Bemerkenswert ist immer wieder mit anzusehen, mit welcher Eleganz und Leichtigkeit die kenyanischen Frauen die teilweise schweren Säcke auf ihrem Kopf nach Hause tragen.





Der erste Teil dieses Projektes war an diesem Tag realisiert, die anderen Lebensmittel wurden im Laufe der kommenden Tage an noch 3 anderen Orten verteilt ... weitere Bilder im nächsten Blogpost.



Planung 3. Projekt

2 unserer geplanten Ugali-Projekte konnten bisher realisiert werden.
Erstaunlich ist die Entwicklung des Projektes. Waren es im ersten Projekt 170 Euro, die wir an Spenden sammeln konnten, so waren es beim zweiten Projekt schon unglaubliche 500 Euro, die zusammen gekommen sind.
Mehr als das Doppelte, ja sogar fast das Dreifache konnten wir sammeln.

Das bedeutet auch, dass wir um einiges an Vertrauen gewinnen konnten. Vertrauen den Spendern gegenüber.
Unsere Ugali-Projekte gewannen immer mehr an Interesse und Anerkennung und ich denke, dass ist das Rezept für den Erfolg.

Das zweite Projekt übertraf auch das erste an Emotionen und Eindrucke unsererseits. Ein viel grösserer Rahmen musste gesteckt werden und auch aus organisatorischer Seite her verlangte es unseren kenyanischen Mitarbeitern einiges ab.

Dennoch werden wir diese Projekte weiterhin planen und auch realisieren...
Packen wir es an!

Die nächste Reise steht auf dem Plan und wir fliegen im März 2010 erneut nach Kenya.
Die Spendenaktion für unser 3. Projekt startete bereits im November 2009...